Das Ziel: Die Universität zukunftsfähig gestalten

Die Stadt Hamburg will sich künftig noch stärker als Metropole des Wissens positionieren. Dafür muss die bauliche Infrastruktur der Universität nachhaltig und langfristig verbessert werden. Am jetzigen Standort in Eimsbüttel sollen in den kommenden Jahren ausreichend hochwertige Flächen entstehen, um eine optimale Entwicklung von Forschung und Lehre zu gewährleisten.

Das Ziel: Die Universität zukunftsfähig gestalten

Um sich als Metropole des Wissens noch besser zu positionieren, ist es unabdingbar, die Attraktivität der Wissenschaftsmetropole Hamburg nachhaltig zu sichern. Nur so kann Hamburg auch zukünftig im Wettbewerb um Spitzenforschung, die besten Köpfe – Wissenschaftler wie Studierende – und Investitionen erfolgreich sein. Dafür ist eine nachhaltige und langfristige Verbesserung der baulichen Infrastruktur von Bedeutung: Es sind qualitativ hochwertige Flächen – für spezielle sowie für flexible Nutzungen – zu schaffen; die heute schon bestehenden Flächendefizite der Universität sollen rasch beseitigt und der mittelfristige Flächenbedarf gedeckt werden. Und schließlich sind flächenkonzeptionell für die Universität sowie für Kooperationen Erweiterungsoptionen zu sichern.

Die strategische Ausrichtung der Universität: Die Struktur- und Entwicklungsplanung der Universität

Eine wichtige Grundlage der künftigen baulichen Entwicklung der Universität ist ihre strategische Ausrichtung, die von ihr in einem Struktur- und Entwicklungsplan dargelegt wird. Der „Struktur- und Entwicklungsplan der Universität Hamburg 2012“ beschreibt die strategischen Ziele für die Bereiche Forschung, Studium und Lehre, Nachwuchsförderung und Personalentwicklung, Internationalisierung, Gleichstellung, Wissenschaftliche Weiterbildung sowie Wissens- und Technologietransfer (siehe Service: „
Material“).Die Struktur- und Entwicklungsplanung wird von der Universität kontinuierlich auch über 2012 hinaus fortgeschrieben..

Bis zum Jahr 2020/25 benötigt die Universität deutlich mehr Flächen

Der „Struktur- und Entwicklungsplan 2012“ der Universität sowie die „Studie zur baulichen Entwicklung“ hatten ergeben, dass die Universität zukünftig deutlich mehr Flächen benötigen wird. In der Studie wurde der Flächenbedarf in zwei Schritten, für den Zeitraum bis 2012 und bis 2020/25, ermittelt: insgesamt ergab sich ein zusätzlicher Bedarf bis 2020/25 in Höhe von rund 100.000 qm Hauptnutzfläche*; davon rund 20.000 qm Hauptnutzfläche für externe Einrichtungen, Weiterbildung, Wirtschaftskooperationen, Startups sowie Wissens- und Technologietransfer. Aufgrund von Personalwachstum, bedingt durch Veränderungen der Personalstruktur, wachsendem Drittmitteleinkommen und Einnahmen aus Studiengebühren ergab die Studie einen zusätzlichen Flächenbedarf von 41.000 qm Hauptnutzfläche bis 2012.

In dem die Bau- und Modernisierungsvorhaben begleitenden Planungsprozess werden Entwicklungen und Daten, die den Flächenbedarfen zugrunde liegen, schrittweiseauf neue relevante Veränderungen hin überprüft. Damit sind entsprechende Planungsanpassungen bezüglich der Bedarfe der jeweiligen konkreten baulichen Vorhaben gewährleistet.